Kennen Sie auch folgende Situation? Ein Kollege kommt zu Ihnen und möchte Ihnen eine von seinen bisher nicht erledigten Aufgaben übertragen. Hilfsbereit wie Sie sind, sagen Sie auch sofort zu. Nachdem Ihr Kollege Ihr Büro verlassen hat und Sie sich wieder Ihrer Arbeit widmen, kommt Ihnen der Gedanken, dass Sie selber Unterstützung benötigen und keine zusätzliche Arbeit übernehmen können.

Eine Analyse: Die Top Drei für ein JA 

In vielen meiner Trainings erhalte ich auf die Frage, warum die meisten kein NEIN formulieren können, folgende Antworten:

  • Erziehung
  • Hierarchie
  • Kollegialität

Dabei bietet ein Nein auch Vorteile:

  • Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins
  • Vertretung eines klaren Standpunkts
  • eigene Entlastung

Wenn Sie etwas nicht tun wollen, dann sollten Sie das so deutlich sagen, dass der andere es nicht missinterpretieren kann. Das kann man behutsam und freundlich tun, so dass das Nein nicht verletzt. Denn, ein Nein ist nicht einfach ein Nein. Damit Ihr Gesprächspartner Ihr Nein akzeptiert, kommt es darauf an, dass er Ihre Absage versteht und sich weder gekränkt noch zurückgesetzt fühlt.

Formulieren Sie Ihre Absage so, dass sich niemand benachteiligt, verletzt oder im Stich gelassen fühlt. Sprechen Sie freundlich, aber bestimmt. Sagen Sie klar und offen, was Sie wollen, statt Ausreden oder Notlügen zu gebrauchen.

Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  • Zeigen Sie im ersten Schritt für Ihren Gegenüber Interesse
  • Formulieren Sie dann ein klares NEIN
  • Nennen Sie anschließend einen Grund für Ihre Absage
  • Zeigen Sie Alternativen auf